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 (1396) Bennys Mom Christa aus Germany schrieb am 28. Jun 21, 12:19 
Ich stehe am Fenster und sehe in die Nacht - frage mich:
Ob mein Engel wohl gerade über mich wacht?
ob er mein leben lenkt,
darüber ob er mein leben kennt?

Es fällt mir so schwer, mein Engel dich los zu lassen
Ich fange an die Welt dafür zu hassen

Unendliche Trauer füllt mein gebrochenes Herz
Weinen lindert nur wenig den grausamen Schmerz

Lass irgendwann sanft deine zarten Flügel schwingen
Um mir die Botschaft es geht dir dort gut zu bringen

Engel halt mir einen Platz auf deinem Wölkchen frei
Denn wenn meine Zeit gekommen ist, sind wir wieder zwei.

Birgit Lachmund


Mit lieben grüssen von Bennys Mom Christa 

 (1395) Bennys Mom Christa aus Germany schrieb am 16. May 21, 11:06 
Wie kann ich es ertragen
Wie kann ich es ertragen,
dass noch eine Sonne lacht,
dass Morgen wieder kommt und dunkle Nacht.

Wie kann ich es ertragen,
dass alles weitergeht,
dass Uhren gehn und Glocken schlagen,
wie wenn der Wind gar nichts verwehte.

Wie kann ich es ertragen,
dass ich dein Auge nie mehr seh,
dass wie in deinen Lebenstagen
mein Herz zur Sonne geht.

Wie kann ich es ertragen?

(© Monika Minder)

mit lieben Gedanken von Bennys Mom Christa.♥ 

 (1394) Bennys Mom Christa aus Germany schrieb am 02. May 21, 13:28 
Emanuel Geibel (1815-1884)

Hoffnung

Und dräut der Winter noch so sehr
Mit trotzigen Gebärden,
Und streut er Eis und Schnee umher,
Es muss doch Frühling werden.

Und drängen die Nebel noch so dicht
Sich vor den Blick der Sonne,
Sie wecket doch mit ihrem Licht
Einmal die Welt zur Wonne.

Blast nur, ihr Stürme, blast mit Macht,
Mir soll darob nicht bangen,
Auf leisen Sohlen über Nacht
Kommt doch der Lenz gegangen.

Da wacht die Erde grünend auf,
Weiß nicht, wie ihr geschehen,
Und lacht in den sonnigen Himmel hinauf
Und möchte vor Lust vergehen.

Sie flicht sich blühende Kränze ins Haar
Und schmückt sich mit Rosen und Ähren
Und lässt die Brünnlein rieseln klar,
Als wären es Freudenzähren.

Drum still! Und wie es frieren mag,
O Herz, gib dich zufrieden;
Es ist ein großer Maientag
Der ganzen Welt beschieden.

Und wenn dir oft auch bangt und graut,
Als sei die Höll’ auf Erden,
Nur unverzagt auf Gott vertraut!
Es muss doch Frühling werden.

Wir warten alle auf den Sommer damit unsere Herzen wieder warm werden..Wir denken immer an euch und vermissen euch so sehr,,Bennys Mom Christa 

 (1393) Bennys Mom Christa aus Germany schrieb am 17. Apr 21, 11:53 
Luise Büchner (1821-1877)

Ein Traum

Wenn oft ich einsam saß und allein,
Dann wiegte der lieblichste Traum mich ein,
Sein weicher Arm mich liebend umschlang,
Sein Mund die süßesten Lieder sang.

Er legt’ auf’s Herz sich erfrischend und mild,
Wie Tau auf dürstende Blumen quillt,
Er säuselt' um mich wie im Schilfe der Wind
Und kühlte die brennende Stirne lind.

Er war so heiter, so golden schön,
Wie die Sonne strahlt um der Berge Höh’n,
Wenn sie noch einmal aus Wolken bricht,
Eh’ in Nacht versinket ihr glänzend Licht.

Umwoben von seinem Zauberband
Vergaß ich des Lebens Schmerz und Tand,
War reich von seliger Ahnung erfüllt,
Wie einst sich des Herzens Rätsel enthüllt.

Und wenn ich traurig und müde war,
Dann schloss ich zum Traume mein Augenpaar,
Und träumte Frieden mir in die Brust,
Bis nicht mehr des Schmerzes ich war bewusst,

Bis Himmelswonne die Seele durchzog –
Ach! dass der grausame Traum nur log;
Er ist dahin, das Erwachen war schwer,
Herz, mein Herz, o, träume nicht mehr!

Mit lieben Gedanken an dich und deine Familie von Bennys Mom Christa 

 (1392) Bennys Mom Christa aus Germany schrieb am 02. Apr 21, 14:44 
Vom Münster Trauerglocken klingen,
Vom Tal ein Jauchzen schallt herauf.
Zur Ruh sie dort dem Toten singen,
Die Lerchen jubeln: Wache auf!

Mit Erde sie ihn still bedecken,
Das Grün aus alten Gräbern bricht,
Die Ströme hell durchs Land sich strecken,
Der Wald ernst wie in Träumen spricht.

Und bei den Klängen, Jauchzen Trauern,
Soweit ins Land man schauen mag,
Es ist ein tiefes Frühlingsschauern
Als wie ein Auferstehungstag.
Joseph von Eichendorff

Mit ganz lieben Grüssen und eine liebe Umarmung von Bennys Mom Christa 

 (1391) Tanja aus Germany schrieb am 31. Mar 21, 18:24 
Heute vor 5 Jahren ist unser Sohn mit fast 18 gestorben. Er hatte Mukoviszidose und ist 6 Tage nach seiner Lungentransplantation gestorben. Ich weiß nicht genau wie ich auf diese Seite gekommen bin, aber es tut gut zu lesen was ich gerade genau so empfinde. 

 (1390) Bennys Mom Christa aus Germany schrieb am 21. Mar 21, 16:23 
Mögen sich die Wege

vor Deinen Füssen ebnen,

mögest Du den Wind im Rücken haben.

Möge warm die Sonne

auch Dein Gesicht bescheinen,

Regen sanft auf Deine Felder fallen.

Und bis wir uns wiedersehen,

möge Gott seine schützende Hand

über Dir halten.
Irischer Reisesegen

Ganz liebe Grüsse und eine liebe Umarmung von Bennys Mom Christa 

 (1389) Bennys Mpm Christa aus Germany schrieb am 14. Feb 21, 17:01 
Wir haben dich im Leben geliebt und werden dich im Tode nicht vergessen.


Jeder Abschied ist ein Sonnenuntergang, auf den unweigerlich die Morgenröte wartet.


Es ist immer schwer, einen lieben Menschen zu verlieren. Doch in euren Herzen wird er/sie immer bei euch sein.
vorgeschlagen von Eveline Loosli
In Gedanken bei dir

Hallo Marion leider ist mein PC defekt kann nicht mehr schreiben habe hier eine halbe stunde gebraucht um es hier reinzu setzen,meine Gedanken sind bei dir
Kerze weiss rund 

 (1388) Carmen D. aus Germany schrieb am 17. Dec 20, 18:24 
Ihr Lieben, ich kenne Sie nicht, und Sie mich nicht. Aber ich fühle mich so wiedergespiegelt in Ihren Worten.
Ich hoffe, dass Sie trotzdem Herzensmenschen an Ihrer Seite haben.

Weiterhin viel Kraft und alles erdenklich Gute. 

 (1387) Bennys Nom Christa aus Germany schrieb am 06. Dec 20, 16:46 
Einen lieben gruss zum 2te Advent



Wir gehen aneinander vorüber,
Jeder in sich und sein Schicksal gebannt –
Wir schicken Gruß und Gebärde hinüber
und leben jeder in anderem Land ...
Aber hinter Wällen und Mauern,
Die sich unsichtbar zwischen uns baun,
Lebt der einsamen Seelen Trauern
Und der verwirrten Geschöpfe Graun.
Suchender Sehnsucht trübe Funken
Schwirren über den Mauerrand –
Aber schon hat sie die Nacht getrunken,
Ehe das Licht zum Ziele fand ...
Und von der nächtlichen Schwermut Fächeln,
Von der Wehmut des jähen Verwehns
Bleibt nur der wissenden Seele Lächeln
Über den kurzen Trug des Verstehns. –
Alles wähnt, im andern zu leben –
Wenige küssen im Dunkeln sich sacht,
Wenn die Mauern klingend erbeben –
Doch über allen brütet die Nacht. –
Kurt Walter Goldschmidt · 1877-1942

Mauern

Bennys Mom Christa