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 (834) Lina aus Germany schrieb am 20. Feb 11, 00:55 
Liebe Marion,
danke für deinen Eintrag.
Ja, du hast recht.....wir können diese Welt nicht mehr verstehen.
Du bist mir eigentlich total fremd, einmal haben wir uns gesehen und trotzdem kann ich dir mehr erzählen als meiner besten Freundin oder meiner Schwester.
Wir haben beide unsere Töchter verloren und wissen beide was es heißt, sie nicht mehr an unsere Seite zu haben.
Nichtbetroffene mögen uns nicht verstehen aber sie stecken auch nicht in unsere Haut.
Alle Mütter reden über ihre Kinder, sie erzählen uns vom Zeugniss, das sie den Führerschein haben, das sie einen Freund haben..ect.....
Nur wir sollen schweigen????
Es passt nicht in unser Geselschaft über unser Kinder zu reden, weil sie nie wieder ein Zeugniss bekommen oder auch niemals den Führerschein machen.
Aber was rede oder schreibe ich hier...ja, du hast recht, niemand versteht unsere Sprache.
Niemand mehr will nach Jahren mehr davon hören.
Wir haben wieder zu funktionieren, so als wäre niemals was gewesen.
Und tatsächlich geben wir uns auch so und nur wir.....die betroffen sind wissen das es in uns ganz anders aussieht.
Liebe Marion, wie hast du gesagt????
Wir Jammern????
Wir dürfen auch Jammern und wenn es auch nur unter uns ist.
Unsere Maske hält uns und lässt uns irgendwie weiterleben.
In tiefer Verbundenheit Lina 

 (833) Gerda aus Germany schrieb am 19. Feb 11, 22:32 
Nach Anzünden einer Kerze in der Kirche fiel mir auf dem Nachhauseweg über den Friedhof in einer Grabreihe eine leere Stelle auf - früher war dort ein Grab. Es wuchsen dort.... Schneeglöckchen, ich hab das so als Zeichen der Hoffnung gesehen und heute unter Ihre Gedanken wieder die Schneeglöckchen und ein wunderschöner Text der Hoffnung. Ein Zeichen? Sicherlich. 

 (832) Gerda aus Germany schrieb am 18. Feb 11, 08:44 
Liebe Mama von Jessica,

die Texte "Zuversicht" und "Im Schatten der Angst der Hoffnung trauen" sind sehr schön und Mut machend. Danke.

Alles Liebe für Sie. 

 (831) Lina aus Germany schrieb am 29. Jan 11, 21:29 
Liebe Marion,
wieder mal bin ich hier bei eure *Jessica* wie so oft die letzten Jahre....aber was soll man euch schreiben????
"Nichts" bringt eure *Jessica* wieder aber nichts zu schreiben ist auch nicht richtig.
Stumme Gedanken erreichen uns uns nicht, diese Erfahrung mache ich selbst.
Und trotzdem fehlen mir als "betroffene" die richtigen Worte.
Meine Gedanken sind sehr oft bei euch....

In unserer Gesellschaft ist zu wenig Platz für Trauer. Die meisten Menschen sind verunsichert, wie man mit solchen Situationen, mit Betroffenen, umgehen kann. Trauernde stören die heile Welt. Viele Menschen meiden Trauernde deshalb aus Unsicherheit und daraus resultierndem großen Unbehagen. Oft werden "allgemeine" gute Ratschläge gegeben, die manchmal "Schläge" sind. Wenige sind wirklich hilfreich nah. Auch Nahestehende versuchen zu vermeiden, über das tragische Ereignis oder den Verstorbenen zu sprechen. Doch gerade dies ist oft hilfreich, auch wenn dabei Tränenpausen entstehen. Schon nach kurzer Zeit sollen Trauernde wieder funktionieren, so sein wie vorher.

Aber das ist unmöglich. Nichts ist mehr wie es war und wird nie mehr so sein. Alles ist im Leben verändert. Was früher wichtig war, ist oft unwichtig geworden.
Zeit zum Trauern ist nun lebenswichtig. Aber nur die wenigsten nehmen sich die Zeit, oder geben sich selbst die Erlaubnis, aus Angst noch mehr zu verlieren. Verhinderte Trauer kann, oft Jahre später, zu körperlichen und seelischen Krankheiten führen, deshalb ist es wichtig, wenn auch mühsam, zu lernen, mit der eigenen Trauer umzugehen, den individuellen Trauerweg zu finden. Einen "richtigen" Weg gibt es nicht, nur das fortwährende Bemühen, trotz des schlimmen Verlusts, jeden Tag aufs Neue zu beginnen, mühsam zu lernen, mit dem Verlorenen zu leben.

Trauer hört nicht auf, sie verändert sich nur. Es kommt die Zeit, da tritt der Schmerz in den Hintergrund. Trauernde brauchen Erholphasen, in denen sie Abstand gewinnen und wieder "leben" können. Es ist sehr wichtig, auch wieder zu lachen und den Blick nach vorn zu richten. Doch selbst nach langer Zeit kann ganz unvermittelt die Erinnerung zurück kommen und die Trauer erneut massiv hervorbrechen, so deutlich, als wäre das Verlustereignis gerade erst gewesen.
An Feiertagen, wie Geburtstagen, Weihnachten, Neujahr und vor allem Todestagen, kostet es Zurückgebliebenen besonders viel Kraft, diese Tage zu überstehen.
Kaum jemand wird im Dasein die Trauer erspart.
Traurige Grüsse Lina mit *Denise* im Herzen 

 (830) gerda aus Germany schrieb am 27. Jan 11, 17:37 
lass das licht der liebe zwischen j und a neu und für immer entflammen - hilf bitte jessie und denk an y 

 (829) Katharina aus Germany schrieb am 23. Jan 11, 09:14  http://maximilian-unser-kleinstes.de
Liebe Marion,
ich sende Dir ein tiefes DANKE direkt aus meinem Herzen.
Unsere Himmelskinder sind ein unermesslicher Segen und ich fühle mich getragen.
Jede Deiner tröstenden Gesten sind tief in mein Herz gefallen.
Ich umarme Dich und danke Dir.
Bleib behütet,
Katharina mit Maximilian tief in meiner Seele 

 (828) Ute aus Germany schrieb am 06. Jan 11, 13:06  http://www.selina-in-liebe.de
Liebe Marion....

denke gerade an Deine Jessica und habe sie besucht.

Manchmal fällt irgendwo dein Name
und ich fühl dich zum Greifen nah
kann dich ganz tief in mir spüren
so,als wärst du noch immer da

Als wäre die Welt einfach stehen geblieben
so, als wäre nie, nie etwas geschehen
wir sehn noch immer die selbe Sonne
die selben Sterne am Himmel stehn

Manches geht niemals vorüber
man kann nichts dagegen tun
manches wird für immer bleiben
wird niemals sterben,höchstens ruhen
du kannst es tausendmal versuchen
davon dich zu befreien
manches wird sich niemals ändern
es wird ein Teil von dir für immer sein

Längst verheilt geglaubte Wunden
sie tun noch einmal weh
ich kann s noch immer nicht begreifen
wenn ich alles wieder vor mir Seh

Und bis wir uns einmal wiederfinden
irgendwann in einer anderen Zeit
soll ein Stern dir von mir sagen
das unsre Freundschaft für immer bleibt...

(Xannex)

Alles Liebe und Gute für 2011 für Dich und Deine Familie.-
Auch dieses Jahr werden wir wieder schaffen mit Hoffnung und Zuversicht,
aber auch mit unerfüllten Wünschen und Träumen und unserer
Sehnsucht tief in uns drinne...

Unsere Mädchen fehlen einfach zu sehr und die Lücke ist riesengroß die sie
hinterlassen haben.
Unser Leben ist ein anders Leben geworden, das wir so nicht wollten.

Zusammen schaffen wir auch dieses Jahr.
Ich bin immer für Dich da.

Alles, alles Liebe und viele liebe Grüße von
Deiner Ute mit Selina immer dabei irgendwie 

 (827) christa aus Germany schrieb am 02. Jan 11, 13:16  http://www.Benjamin1987.npage.de
Hallo Marion und Familie,
ich bin froh das alles vorbei ist ,,diese Feiertage machen mich immer mutlos,,
ich umarme euch ganz lieb und hoffe ihr habt ein Lebbares 2011,,denek an euch und Jessica,,
Bennys Mom..christa 

 (826) Gerda-B aus Germany schrieb am 31. Dec 10, 21:32 
ICH WÜNSCHE IHNEN HOFFNUNG - DIE LIEBE HABEN SIE 

 (825) Katharina aus Germany schrieb am 31. Dec 10, 11:24  http://maximilian-unser-kleinstes.de
Ich sagte zu dem Engel
an der Pforte
zum neuen Jahr:
"Schenk mir ein Licht,
damit ich
mit festem Schritt
ins ungewisse Land
gehe."

Er versprach mir:
"Tritt nur herein
in das unbekannte Land,
in die Dunkelheit,
denn Gott
hält Dich
an seiner rechten Hand
und führt Dich
- besser
als ein Licht
und
sicherer
als ein vertrauter Weg."

© Pfarrer Markus C. Maiwald


Liebe Marion,
Hand in Hand mit unseren Himmelskindern gehen wir gemeinsam in das neue Jahr.
Sie werden uns durch jeden Tag tragen und uns immer daran erinneren,
dass wir uns beide hier auf der Erde haben - ein großes Geschenk.
Bleib behütet und fühl Dich fest umarmt von
Katharina mit Maximilian tief in meiner Seele und Jessicas Lachen ganz nahe . . .