AuthorAnders
Genau hinsehen
Keiner ist perfekt
… und das macht uns so sympathisch
Einfach mal den Druck rausnehmen. Es tut einfach gut, wenn einem einer sagt, dass man nicht perfekt sein muss. Dass es gut so ist, wie es ist. Dass auch das Ungerade, Brüchige und Unfertige seinen Charme hat. – Max Feigenwinter entdeckt hier eine neue menschlichere Lebensformel. Dabei lässt er sich auch biblisch inspirieren. Wie immer gelingt ihm eine ganz praktische und lebensorientierte Übertragung, die durch viele persönliche Bezüge lebensnah und authentisch wird.
Wir werden sehr viel erreichen, zufrieden und glücklich sein,
wenn wir anerkennen, was ist,
statt auflisten, was fehlt;
wenn wir tun, was wir können,
statt fordern, was unmöglich ist;
wenn wir einander dankbar sind,
statt meinen, alles sei selbstverständlich.
Wir werden sehr viel erreichen,
alles haben, was wir brauchen,
alles erledigen können, was wir müssen,
wenn wir ja sagen,
ja zu unseren Fehlern und Mängeln,
und uns freuen an dem,
was gelingt.
Max Feigenwinter
Gedanken
Wenn dein Kopf wieder einmal schwer ist von all den Gedanken
und die Seele wieder einmal überfließen will,
dann schalte einfach mal ab, gehe in die Stille, höre in dich hinein.
Höre was dir dein Herz zu sagen hat…
denn alle Antworten liegen dort für dich bereit…
es sind die besten Ratschläge die Du überhaupt bekommen kannst.
Du musst sie nur sehen und annehmen wollen.
Du bist dir selbst immer noch der beste Ratgeber,
denn kein anderer fühlt wie Du, sieht wie Du, nimmt Informationen so auf wie Du,
deshalb kannst auch nur Du selbst dir die besten Lösungen geben.
– Erika Flickinger –
ENTFERNE MENSCHEN aus deinem LEBEN, die DIR NICHT gut tun!
Manchmal kann der spirituellste Ausdruck deiner Selbstliebe der sein, Menschen aus deinem Leben zu entfernen.
Wir haben das alle schon gehört: Liebe die Menschen bedingungslos. Dagegen ist nichts auszusetzen. Aber es gibt Situationen, wo du dich von gewissen Menschen bedingungslos distanzieren musst.
Es gibt Menschen, die dich vergiften können und dir deine Energie rauben und nichts in dieser Welt, was du tun könntest, kann sie verändern oder retten. Manchmal musst du einfach deinen Weg gehen und Ja zu Dir sagen. Das ist ein Weckruf für Dich!
Es gibt Menschen, die für die Stimme ihrer eigenen Herzen taub, für die Gefühle anderer Menschen verschlossen und für Liebe nicht offen sind. Sie wollen sich schlichtweg nicht ändern. Ihre Schwingung passt nicht zu deiner Schwingung und am Ende wirst du in deinem Frieden gestört werden und deine Power verlieren. Also geh deinen Weg…
Ich kenne die Aussage: „Jeder Mensch in deinem Leben ist eine Lernaufgabe.“ Daran glaube ich nur bedingt. Manche Menschen sind auch einfach nur in deinem Leben, damit du lernst, Grenzen zu setzen und zu dir selber und zu deinem Weg zu stehen.
Deine wichtigste Aufgabe als Mensch ist die, gut für Dich zu sorgen und deinen „Friedens-Raum“ zu halten. Wenn es Menschen gibt, die das nicht respektieren, musst du diese Menschen aus deinem Leben entfernen. Aber Achtung: Nicht mit Wut, Groll oder Aggression, sondern aus purer Liebe – Liebe zu Dir selber und allem, was ist.
Bahar Yilmaz
Es wird wohl nicht leicht das
Sortieren und Räumen,
natürlich darf ich dabei nicht versäumen,
Wertvolles von Unnötigem zu unterscheiden,
was aufbewahrt bleibt,
wird mein Herz mir schon zeigen.
Was traurig und schwer war
und heut’ noch belastet,
werd’ ich verräumen,
damit die Seele mal rastet .
Augenblicke der Freude
und glückliche Stunden,
haben im Herzen ihre Bleibe gefunden,
auch das Lachen hat einen wichtigen Platz,
all’ das will ich bewahren,
sorgsam wie einen Schatz!
Ja, ich glaube mein Herz
es braucht Inventur,
dann schlägt’s wieder ruhig,
so wie meine Uhr!
Verfasser/in: unbekannt
Der Zug des Leben
Vor einiger Zeit las ich ein Buch, worin das Leben mit einer Zugreise verglichen wurde.
Eine sehr interessante Lektüre. Das Leben ist wie eine Reise im Zug:
Man steigt oft ein und aus, es gibt Unfälle, bei manchen Aufenthalten angenehmeÜberraschungen und tiefe Traurigkeit bei anderen.
Wenn wir geboren werden und in den Zug einsteigen, treffen wir Menschen, von denen wir glauben, dass sie uns während unserer ganzen Reise begleiten werden:
Unsere Eltern. Leider ist die Wahrheit eine andere.
Sie steigen bei einer Station aus und lassen uns ohne ihre Liebe und Zuneigung, ohne ihre Freundschaft und Gesellschaft zurück.
Allerdings steigen andere Personen, die für uns sehr wichtig werden, in den Zug ein.
Es sind unsere Geschwister, unsere Freunde und diese wunderbaren Menschen, die wir lieben. Manche dieser Personen die einsteigen, betrachten die Reise als kleinen Spaziergang.
Andere finden nur Traurigkeit auf ihrer Reise. Und es gibt wieder andere im Zug, die immer da und bereit sind, denen zu helfen, die es brauchen.
Manche hinterlassen beim Aussteigen eine immer währende Sehnsucht…
Manche steigen ein, und wieder aus, und wir haben sie kaum bemerkt …
Es erstaunt uns, dass manche der Passagiere, die wir am liebsten haben, sich in einen anderen Wagon setzen und uns die Reise in diesem Abschnitt alleine machen lassen.
Selbstverständlich lassen wir uns nicht davon abhalten, die Mühe auf uns zu nehmen, sie zu suchen und uns zu ihrem Wagon durchzukämpfen.
Leider können wir uns manchmal nicht zu ihnen setzen, da der Platz an ihrer Seite schon besetzt ist.
Versuchen wir mit unseren Mitreisenden gut auszukommen, und suchen wir das Beste in jedem von ihnen.
Erinnern wir uns daran, dass in jedem Abschnitt der Strecke einer der Gefährten schwanken kann und möglicherweise unser Verständnis braucht.
Auch wir werden öfter schwanken und es wird jemanden geben, der uns versteht.
Das große Mysterium der Reise ist, dass wir nicht wissen, wann wir endgültig aussteigen werden und
genau so wenig wann unsere Mitreisenden aussteigen werden, nicht einmal der, der gleich neben uns sitzt.
Ich glaube, ich werde wehmütig sein, wenn ich aus dem Zug für immer aussteige…..
Ja, das glaube ich.
Die Trennung von einigen Freunden, die ich während der Reise traf, wird schmerzhaft sein.
Meine Liebsten allein zu lassen, wird sehr traurig sein.
Aber ich habe die Hoffnung, dass irgendwann der Zentralbahnhof kommt, und ich habe das Gefühl,
sie ankommen zu sehen, mit Gepäck, das sie beim Einsteigen noch nicht hatten.
Was mich glücklich machen wird, ist der Gedanke, dass ich mitgeholfen habe ihr Gepäck zu vermehren und wertvoller zu machen.
Schauen wir darauf, dass wir eine gute Reise haben und das sich am Ende die Mühe gelohnt hat.
Versuchen wir, dass wir beim Aussteigen einen leeren Sitz zurücklassen, der Sehnsucht und schöne Erinnerungen bei den Weiterreisenden hinterlässt.
Denen, die Teil meines Zuges sind, wünsche ich eine
Gute Reise !
Ich möchte allen DANKE sagen, die an diesem schweren Tag an uns gedacht haben und uns damit gezeigt haben, daß Jesssica noch nicht bei allen vergessen ist. Für mich ist dieser 12. Todestag ein Datum, was mir ein wenig Angst vor dem Tag macht, an dem sie länger tot ist, als sie gelebt hat, auch wenn sie immer bei uns ist.
© 2026 Jessica Anders
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