Sehnsucht….{nl}an manchen Tagen, besonders an Tagen wie diesen ist sie unendlich…{nl}nur einmal noch{nl}deine Stimme hören, dein Lachen,{nl}in deine Augen sehen,{nl}dich in den Arm nehmen,{nl}durch deine Haare fahren,{nl}dich riechen, fühlen…{nl}nur einmal noch dir sagen,{nl}wie sehr ich dich liebe,{nl}wie stolz ich auf dich bin….{nl}nur einmal noch….{nl}Nur einmal noch unbeschwert glücklich sein, {nl}Vertrauen haben in eine schöne Zukunft{nl}- ohne diese Angst, Trauer, {nl}SEHNSUCHT…..Verfasser unbekannt{nl}{nl}
AuthorAnders
{nl}{nl}{nl}{nl}Auf jedem deiner Wege{nl}wirst du Steine finden.{nl}Du kannst sie umgehen,{nl}überspringen oder darüber {nl}stolpern.{nl}Du kannst aus ihnen{nl}aber auch Stufen bauen,{nl}Stufen, die dich weitertragen.Annegret Kronenberg{nl}{nl}
{nl} {nl}Jedes Jahr um die gleiche Zeit,{nl}stirbt mein Herz deinen Tod.{nl}{nl} Wenn der Kalender den Herbst anzeigt,{nl}falle ich mitten in den Winter.{nl}{nl} Wenn die Natur Bunt anlegt,{nl}sehe ich Grau.{nl}{nl} Wenn die Sonne sich auf den Gesichtern spiegelt,{nl}ist sie für mich in Trauer.{nl}{nl} Jedes Jahr, um die gleiche Zeit,{nl}sterbe ich deinen Tod.{nl}{nl} Um danach das Atmen neu zu lernen.{nl}{nl}Renate Salzbrenner{nl}{nl}
Herbst Die Blätter fallen, fallen wie von weit,als welkten in den Himmeln ferne Gärten;sie fallen mit verneinender Gebärde. Und in den Nächten fällt die schwere Erdeaus allen Sternen in die Einsamkeit. Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.Und sieh dir andre an: es ist in allen, Und doch ist Einer, welcher dieses Fallenunendlich sanft in seinen Händen hält. Rainer Maria Rilke{nl}{nl}
Meine 2 Leben{nl}Seit dem Tag als Du gingst von mir,{nl}stecken zwei Leben tief in mir.{nl}Das Heute in der jetzigen Zeit{nl}und mein anderes Leben in der Vergangenheit.{nl}Mein lächelndes Gesicht zeig ich im Heute, {nl}so wie es erwartet wird von den Leuten.{nl}Versteck meine Sorgen und mein Leid, {nl}so wie jeder mich kennt aus der anderen Zeit. {nl}{nl}Bin ich zuhause und in meiner Freizeit,{nl}darf ich endlich leben in der Vergangenheit.{nl}Muss nicht mehr verstecken mein gebrochenes Herz, {nl}darf sein wie ich mich fühle, voller Schmerz.{nl}Hab endlich meine Maske beiseite gelegt, {nl}darf offen zeigen was mich unentwegt quält. {nl}{nl}Die anderen Leute würden es nicht verstehen,{nl}denken alle meine Trauer müsste langsam vergehn.{nl}Drum zeig ich ihnen was sie sehen wollen,{nl}spring hin und her zwischen zwei Rollen. {nl}Verf. unbek.
Antworten ?Meine Fragen schicke ich den Wolken.Sie kehren zurück mit dem Regen.Meine Fragen schicke ich Mond und Sternen.Sie kehren zurück mit den Nächten.Meine Fragen schicke ich der Sonne.Sie verglühen im Licht.Antworten kommen nicht !!Renate Salzbrenner{nl}{nl}
{nl}{nl} {nl}Beppo Straßenkehrer teilt Momo seine Gedanken mit{nl}{nl}Siehst du, Momo, … es ist so: Manchmal hat man eine sehr lange Straße {nl}vor sich. Man denkt, {nl}die ist so schrecklich lang; das kann man niemals schaffen, denkt man.“{nl}Er blickte eine Weile schweigend vor sich hin, dann fuhr er fort: “Und dann {nl}fängt man an, sich zu eilen. Und eilt sich immer mehr. Jedes Mal, wenn man {nl}aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. {nl}Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst, und am Schluss {nl}ist man ganz außer Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch {nl}vor einem. So darf man es nicht machen.“{nl}Er dachte einige Zeit nach. Dann sprach er weiter: Man darf nie an die ganze {nl}Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muss nur an den nächsten SCHRITT {nl}denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Und immer wieder {nl}nur an den nächsten.“{nl}Wieder hielt er inne und überlegte, ehe er hinzufügte: Dann macht es Freude; {nl}das ist wichtig, {nl}dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein.aus dem Roman „Momo“ von Michael EndeDer nächste SchrittSelten ist ein Weg von Anfang bis Ende immer sichtbar. Oft sehen wir nur den nächsten Schritt.Vielleicht würden wir sonst überwältigt sein von dem, was vor uns liegt. Unsere Kurzsichtigkeit ist auch eine Gnade.So wird unsere ganze Kraft frei für den nächsten Schritt, für die Aufgabe der Stunde und des Tages. Wir konzentrieren uns auf den Moment, der zu bewältigen ist, auf den Augenblick, der so viele Möglichkeiten in sich birgt, auf die Verwandlung der Schwere in das Leichte, auf das gefüllte Worte und die Bedeutung eines einzigen Blicks.Und am Ende des Tages, des Jahres, am Ende eines Lebensabschnitts, und am Ende des ganzen Lebens bilden die vielen Schritte einen unnachahmlichen Weg, der nur unseren Namen tragen konnte.Ulrich Schaffer
Solange{nl}Himmel und Erde{nl}einander berühren {nl}trennt uns {nl}keine Welt. {nl}Solange sich{nl}unsere Welten {nl}grenzenlos anfühlen{nl}teilen wir {nl}ein Sternenzelt. {nl}Solange sich{nl}alle Horizonte {nl}in Ewigkeit auflösen{nl}glaube ich {nl}an das jenseitige Licht.{nl}Solange deine Flügel{nl}mich bis ans Ende{nl}der Welt mitnehmen{nl}zweifle ich an{nl}deiner Gegenwart nicht. {nl}Solange lebendige Federn{nl}vom Himmel wehen{nl}weiß ich dass du {nl}für mich Engel bist. {nl} {nl}Ute Leser
{nl}{nl}{nl}{nl} {nl}{nl}Ein{nl}Text aus dem Buch: Bleib auf deinem{nl}Weg von Joseph M. Marshall{nl}{nl} {nl}{nl}Ein{nl}junger Mann fragte seinen Großvater, warum das Leben manchmal so schwierig sein{nl}muss. Dies war die Antwort des alten Mannes:{nl}{nl} {nl}{nl}Im{nl}Leben gibt es Traurigkeit wie auch Freude, Verlust wie auch Gewinn, Scheitern,{nl}wie auch Bestehen, Hunger wie auch Überfluss, das Gute wie auch das Böse. Ich{nl}sage das nicht, damit du verzweifelst, sondern um dir die Wirklichkeit zu{nl}zeigen. Das Leben ist eine Reise, die manchmal im Licht und manchmal im{nl}Schatten unternommen wird.{nl}{nl}Du{nl}hast nicht darum gebeten, geboren zu werden, aber du bist hier. Du hast{nl}Schwächen und Stärken. Du hast beides, weil das Leben von allem beide Seiten{nl}umfasst. In dir steckt der Wille zum Sieg wie auch der Wille zur Niederlage. In{nl}dir gibt es das Herz, das Mitgefühl hat, sowie die Niedrigkeit, arrogant zu{nl}sein. In dir ist der Wille, sich dem Leben zu stellen, wie auch die Angst, die{nl}dich vor ihm davonlaufen lässt.{nl}{nl}Das{nl}Leben kann dir Stärke verleihen, Stärke kann aus der Konfrontation mit den{nl}Stürmen des Lebens erwachsen, aus der Erfahrung von Verlust, Traurigkeit und{nl}Liebeskummer, vom Versinken in den Tiefen der Trauer. Du musst dich im Sturm{nl}behaupten. Du musst dem Wind und der Kälte und der Dunkelheit trotzen. Wenn der{nl}Sturm heftig weht, musst du standhaft sein, denn er versucht nicht, dich{nl}umzublasen, sondern in Wahrheit versucht er, dich Stärke zu lehren.{nl}{nl}Stark{nl}zu sein bedeutet, einen weiteren Schritt in Richtung Gipfel zu tun, wie{nl}erschöpft du auch sein magst. Es bedeutet, die Tränen durch den Kummer strömen{nl}zu lassen. Es bedeutet, nach einer Antwort zu suchen, auch wenn dich die{nl}Dunkelheit der Verzweiflung umgibt. Stark zu sein, bedeutet, einen weiteren{nl}Herzschlag, einen weiteren Sonnenaufgang an der Hoffnung festzuhalten. Jeder{nl}Schritt, und sei der noch so schwer, ist ein Schritt näher zum Gipfel. Die{nl}Hoffnung stets einen weiteren Herzschlag am Leben zu erhalten, führt zum Licht{nl}des nächsten Sonnenaufgangs und zum Versprechen eines neuen Tages.{nl}{nl}Der schwächste Schritt in Richtung Gipfel, in{nl}Richtung Sonnenaufgang, in Richtung Hoffnung, ist stärker als der schlimmste{nl}Sturm. Bleib auf deinem Weg.{nl}{nl}
{nl}{nl}{nl}{nl}Ich habe gelernt,{nl}{nl}Leid zu ertragen,{nl}Schmerzen zu verbergen{nl}und mit Tränen in den Augen zu lachen…{nl}{nl}…nur um den anderen zu zeigen,{nl}dass es mir „gut“ geht{nl}und um sie glücklich zu machen…!{nl}{nl}
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